Yoga-Tradition

Yoga ist hier und überall, er wird auch jenseits der Matte praktiziert. Er ist ein nicht endend wollender Prozess- wie eine Tonschale, die von Hand geformt und gebrannt wird, entsteht mit jeder Schale, in jedem Augenblick, immer wieder etwas ganz individuelles und neues. Die Transformation ist unendlich. Yoga ist in tiefes Erfahren. Im Unterricht wird der Raum geschaffen gemeinsam mit den Schülern über die körperlichen Dehnübungen hinauszuschreiten und ins tiefe Erleben und Selbsterfahren zu finden.

 

Yoga (m.) bedeutet "das Anjochen/ Anschirren"- das Anbinden des Geistes- das Verbinden mit sich- und dem Ganzen.

Yoga bietet uns die Möglichkeiten wieder zum Wagenführer dieser Gedanken zu werden und den wahren Kern frei zu legen. Der Körper dient uns hierbei lediglich als ein Werkzeug zur Transformation.

Wir nutzen die Körperhaltungen für ein Verweilen in der Statik, hier finden wir Stille und Tiefgang, können alte Strukturen auflösen und werden zum Beobachter. Langsam wandelt sich jede Körperhaltung in eine Meditation, fest begleitet von unserem langen Atem. Pranayama vermag diese Stille noch soweit zu intensivieren, bis wir bereit sind auch in der Stille meditieren zu können. Dieses ist wohl die anspruchsvollste Übung des Yoga.

Wir praktizieren immer ganz in der Zentrierung. Liebevoll, offenen Herzens, mit großem Staunen, Gleichmut und Vertrauen im Visier, positiv transformierend und im Rahmen der individuellen Möglichkeiten. Wir stellen wieder die Verbindung von Körper und Geist her. So wird der Alltag, jede Minute, zum Yoga. Mikrokosmos gleich Makrokosmos. Auf diese Weise bietet Yoga auch Raum für Heilung, im Innen und Außen. Zuhause im kaschmirisch-shivaistischem Tantra.

Meine Yoga-Wurzeln

Ich folge der Yoga-Tradition, wie ich sie von Leopoldo Chariarse erfahren durfte. Leopoldo, ein direkter Schüler von Jean Klein.

Alexandra Fabian

*1972

Yogalehrerin GGF, Yogalehrerin BDY/ EYU

 

Ausbildung über vier Jahre, mit über 800 Ausbildungs-Stunden, geprüft durch den BDY und den GGF. Zusätzlich unter Berücksichtigung der Programme des Kaivalyadhama-Instituts in Lonavla/ Indien und des Lonavla Yoga Instituts in Indien

 

"Ich habe große Freude im Zusammensein mit meinen Schülern. Im Unterricht möchte ich gerne das teilen, was ich selbst durch Yoga gewonnen habe und tagtäglich gewinne. Ich sehe mich als Türöffner, ich lade dazu ein, wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper, den Atem und den Geist zu treten. Es ist ein großes Geschenk zu sehen, wie wohl sich die Kursteilnehmer nach nach dem Unterricht fühlen.

 

So bin ich meinen Meistern Leopoldo Chariarse und Ruth Offermann-Seifert in besonders tiefer Dankbarkeit verbunden. Leopoldo als direkter Schüler von Jean Klein, begleitet durch Ruth, hat sein umfangreiches und ganz spezielles Wissen mit viel Erfahrung und Bedacht an uns weitergegeben. Gemeinsam haben sie es gewürzt mit Witz und eigener Persönlichkeit, nicht zuletzt auch mit viel Geduld, Herz und Liebe.

Damit mir persönlich das Teilen des Yoga im Unterricht auch weiterhin eine Freude ohne alltägliche Routine bleiben darf, freue ich mich darüber parallel als Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitektur kreativ sein zu dürfen. Nicht zuletzt ist Yoga auch das kreative Schöpfen."