Yoga-Tradition

Yoga ist hier und überall, er wird auch jenseits der Matte praktiziert. Er ist ein nicht endend wollender Prozess- wie eine Tonschale, die von Hand geformt und gebrannt wird, entsteht mit jeder Schale, in jedem Augenblick, immer wieder etwas ganz individuelles und neues. Die Transformation ist unendlich. Yoga ist ein tiefes Erfahren. Im Unterricht üben wir die bewusste Wahrnehmung von Atem, Körper und Gedankenspiel.

 

Yoga (m.) bedeutet "das Anjochen/ Anschirren"- das Anbinden des Geistes- das Verbinden mit sich- und dem Ganzen.

Wir entgiften unseren Körper mit Kriyas, Muskeln und Sehnen werden wieder geschmeidig, flexibel und elastisch, die Atmung wird genutzt zur Beruhigung und Anbindung des Geistes zugleich und die Meditation befreit uns von der Unruhe.

Yoga dient dem permanenten Wandel, der Transformation. Im Tantra (Nein, hier üben wir keine Sexpraktiken, das ist die andere Richtung) haben wir die Chance frei von Zwang, Druck und Wettbewerb Energie zu gewinnen und zu wachsen.

 

Wir nutzen die Körperhaltungen für ein Verweilen in der Statik, hier finden wir Stille und Tiefgang, können alte körperliche und emotionale Strukturen auflösen und zum Beobachter werden. Längeres Halten erfordert häufig auch Durchhaltevermögen und Muskelkraft- taste dich also an deine persönlichen Grenzen heran. Und wenn es dir gelingt irgendwann im asana zu entspannen,  Körper und den Geist, dann wandelt sich jede Körperhaltung in eine Meditation, fest begleitet von unserem langen Atem. Pranayama vermag diese Stille noch soweit zu intensivieren, bis wir bereit sind auch in der Stille meditieren zu können. Dieses ist wohl die anspruchsvollste Übung des Yoga.

Wir praktizieren immer ganz in der Zentrierung. Liebevoll, offenen Herzens, mit großem Staunen, Gleichmut und Vertrauen im Visier, positiv transformierend und im Rahmen der individuellen Möglichkeiten. Wir stellen wieder die Verbindung von Körper und Geist her. So wird der Alltag, jede Minute, zum Yoga. Mikrokosmos gleich Makrokosmos. Auf diese Weise bietet Yoga auch Raum für Heilung, im Innen und Außen. Zuhause im kaschmirisch-shivaistischem Tantra.

Meine Yoga-Wurzeln

Alexandra Fabian

*1972

Yogalehrerin GGF, Yogalehrerin BDY/ EYU

 

Ausbildung über mehr als vier Jahre, mit 880 UE Zeitumfang nur in der BDY-Prüfung und einer gesamten BDY Yoga-Lehrausbildung von mehr als 3000 UE/ bzw. über 2000 Std. insgesamt. Geprüft durch den BDY und den GGF. Zusätzlich unter Berücksichtigung der Programme des Kaivalyadhama-Instituts in Lonavla/ Indien und des Lonavla Yoga Instituts in Indien

 

"Ich habe große Freude im Zusammensein mit meinen Schülern. Im Unterricht möchte ich gerne das teilen, was ich selbst durch Yoga gewonnen habe und tagtäglich gewinne. Ich sehe mich als Türöffner, ich lade dazu ein, wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper, den Atem und den Geist zu treten. Es ist ein großes Geschenk zu sehen, wie wohl sich die Kursteilnehmer nach nach dem Unterricht fühlen.

 

So bin ich meinen Meistern Leopoldo Chariarse und Ruth Offermann-Seifert in besonders tiefer Dankbarkeit verbunden. Leopoldo als direkter Schüler von Jean Klein, begleitet durch Ruth, hat sein umfangreiches und ganz spezielles Wissen mit viel Erfahrung und Bedacht an uns weitergegeben. Gemeinsam haben sie es gewürzt mit Witz und eigener Persönlichkeit, nicht zuletzt auch mit viel Geduld, Herz und Liebe.

Damit mir persönlich das Teilen des Yoga im Unterricht auch weiterhin eine Freude ohne alltägliche Routine bleiben darf, freue ich mich darüber parallel als Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitektur kreativ sein zu dürfen. Nicht zuletzt ist Yoga auch das kreative Schöpfen."