Tradition- Yogastil

Yoga existiert seit  Jahrtausenden. Die alten Meister haben viel Zeit investiert, um das zu entdecken und zu entwickeln, was Yoga ausmacht. Es muss sich nicht neu erfinden, denn es ist schon da und in seiner traditionellen und ursprünglichen Weise sehr zielführend.

Das Yogasutra von Patanjali, aber auch andere wichtige literarische Werke wie z.B. die Gerandha Samhita oder die Hathapradipika geben uns einen tieferen Einblick über Wesen und Herkunft dieser Wissenschaft.

Wir benutzen hierbei die Einflüsse des Hatha, die körperlichen Übungen lediglich als Transportmittel- als Weg, um zurück zu unserem inneren Kern zu finden.

 

Jede Traditition wird von ihren Kulturen und Lehrern geprägt. So haben sich viele verschiedene Yogastile entwickelt. Durch die Einflüsse des Tantra, des kaschmirischem Sivaismus, birgt er für mich jedoch eine besondere Tiefe. Wie ich ihn von meinen Lehrern und Meistern erfahren durfte, gewürzt mit deren umfangreichen und ganz eigenem Wissen, speziellen Techniken und Charme, fühlte ich das erste Mal, dass tatsächlich auch subtil Energie fließen kann (und nicht nur Schweiß).

 

Der achtgliedrige Pfad nach Patanjali bietet  eine gute basis um sich auf den Weg zu machen.

Was wir im Unterricht lernen, übernehmen wir automatisch auch in unseren ganz normalen Alltag.

Asanas werden meditativ praktiziert und in dieser Betrachtung und Beobachtung finden wir zur Achtsamkeit , einem lösen von Anhaftungen, einem annehmen in liebvoller Hinwendung. Transformieren. Sich vernetzen mit dem großen Ganzen. Mikrokosmos gleich Makrokosmos.

 

Über mich

Alexandra Fabian

*1972

Yogalehrerin GGF, BDY, EYU

(Dipl.-Ing. (FH) Innenarchitektur)

 

Ausbildung über vier Jahre, mit über 774 Stunden, geprüft durch den BDY und den GGF. Zusätzlich unter Berücksichtigung der Programme des Kaivalyadhama-Instituts in Lonavla/ Indien und des Lonavla Yoga Instituts in Indien

 

"Eigentlich habe ich meine Ausbildung aus rein egoistischen Beweggründen begonnen. Ich wollte  tiefer in die Thematik des Yoga eintauchen, was mir zuvor kein herkömmlicher Unterricht bieten konnte. Was dann aber kam, sollte meinem Leben eine ganz neue Qualität geben. Ich habe gefunden, ohne zu suchen. Hier durfte ich erfahren, was Yoga eigentlich wirklich zu bieten hat. Ansichten, Werte und Lebensgefühl haben sich für mich ganz neu ausgerichtet.

Ich verstehe mich weniger als Lehrer, sondern mehr als Impulsgeber , vielleicht auch als Reisebegleiter- ich biete Impressionen. Ich lerne mit meinen Schülern.

Ich bin meinen Meistern leopoldo Chariarse und Ruth Offermann-Seifert in besonders tiefer Dankbarkeit verbunden. Leopoldo als direkter Schüler von Jean Klein, begleitet durch Ruth, hat sein umfangreiches und ganz spezielles Wissen mit viel Erfahrung und Bedacht an uns weitergegeben. Gemeinsam haben sie es gewürzt mit  weiteren Einflüssen, mit Witz und eigener Persönlichkeit, nicht zuletzt auch mit viel Geduld, Herz und Liebe .

So ist aus dem Geschenk zugleich auch ein Auftrag geworden- Ich möchte  wieter mit meinen Schülern wachsen."